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All about aggregation

mabb präsentiert Programm zum Thema „Aggregation“ auf Media Convention und re:publica

Berlin, 30. April 2014. Das Thema „Aggregation“ ist in aller Munde. Auch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) hat mit ihrem Medienportal eine neuartige, technologieneutrale Art entwickeln lassen, um multimediale Inhalte zu aggregieren. Nutzer des Medienportals können innerhalb einer an WLAN-Hotspots gebundenen Infrastruktur multimediale Inhalte abrufen. Trotz der starken Präsenz des Themas fehlt eine substanzielle Analyse des Begriffs „Aggregation“, der Player und ihrer Geschäftsmodelle sowie der Auswirkungen dieser neuen Technologie auf den Markt. Im Rahmen der Media Convention möchte die mabb diese Lücke mit einem umfassenden Tagesprogramm (6. Mai 2014, ab 12:30 Uhr, Station Berlin, Stage 12) schließen.

Bertram Gugel präsentiert Ergebnisse der mabb-Studie über Aggregation

In der Eröffnungskeynote stellt Bertram Gugel die Ergebnisse seiner im Auftrag der mabb durchgeführten Analyse „Aggregation: Wettstreit von Sendern, Plattformen und Ökosystemen“ vor. Um das Thema greifbarer zu machen, werden die Bestandteile der Aggregation erläutert und davon ausgehend drei Formen der Aggregation unterschieden: „Grundlegend lässt sich Aggregation in die fünf Bestandteile Angebot, Auswahl, Zugang, Nachfrage und Wertschöpfung zerlegen“, so Bertram Gugel. „Diese fünf ergeben je nach Ausprägung drei zu unterscheidende Arten der Aggregation, nämlich selektive Aggregation (Bündel), umfassende Aggregation (Plattformen) und übergeordnete Aggregation (Ökosysteme).“

Themenschwerpunkte: Plattformen // Ökosystem & Personalisierung // Nutzer & Regulierung

Anschließend gliedert sich das Programm der mabb auf der Media Convention in weitere drei Teile: Zunächst werden Vertreter klassischer Aggregation sowie Plattformen dargestellt, die den Nutzern eine neue Form der Aggregation anbieten. Es wird die Frage gestellt, ob sich auch Plattformen und Ökosysteme zu Monopolen entwickeln können, wie sich dies auf die Nutzer auswirken würde und ob personalisierte Aggregation eine Alternative bieten kann. Schließlich werden die Nutzer, ihre Nutzungspfade und Bedürfnisse genauer beleuchtet, bevor das Abschlusspanel die neuen Machtverhältnisse noch einmal einordnet und notwendige Neuregelungen diskutiert.

Legales „media hacking“ – Workshop zu Medienportal-Technologie im MIZ_innovationspace@rp14

Auf dem Medienportal der mabb können Nutzer über eine öffentliche WLAN-Infrastruktur unbegrenzt und kostenlos Livestreams regionaler Radiosender hören, lokale News lesen sowie aktuelle Nachrichtenbeiträge schauen. Dahinter liegt ein komplexes System zur Aggregation von Text, Bild, Audio und Video. Die technischen Grundlagen dieses legalen „media hacking“ werden in einem Workshop im Rahmen des MIZ_innovationspace@rp14 des Medieninnovationszentrums Babelsberg (MIZ) der mabb vorgestellt. Mit dabei ist das Berliner Start-up mixd.tv, das die Programmierung des Medienportals übernommen hat. Der Workshop wird zweimal angeboten: 7. und 8. Mai 2014, jeweils um 11:15 Uhr.

Über die mabb

Die mabb ist die gemeinsame Medienanstalt der Länder Berlin und Brandenburg. Ihre Regulierungsaufgaben (Lizenzierung und Aufsicht über private Rundfunkprogramme, Nutzung von Rundfunkfrequenzen, Zugang zu digitalen Plattformen) nimmt sie bei bundesweiten Veranstaltern und Plattformen zusammen mit den gemeinsamen Organen der Medienanstalten der Länder wahr. Entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag fördert die mabb in Berlin und Brandenburg Medienkompetenz und -ausbildung sowie Projekte für neue Übertragungstechniken. Der Erfüllung dieser Aufgaben dienen als Einrichtungen in Trägerschaft der mabb ALEX Offener Kanal Berlin und das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ).

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