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Erste Zwischenbilanz des Analog-Digital-Umstieges bei der Fernsehversorgung über Antenne in Berlin-Brandenburg

Berliner und Brandenburger kommen mit dem Umstieg zurecht - Erste Zwischenbilanz des Analog-Digital-Umstieges bei der Fernsehversorgung über Antenne in Berlin-Brandenburg

Berliner und Brandenburger kommen mit dem Umstieg zurecht

Erste Zwischenbilanz des Analog-Digital-Umstieges bei der Fernsehversor-gung über Antenne in Berlin-Brandenburg

Gemeinsame Erklärung von ARD, ORB, SFB, ZDF, ProSiebenSAT.1 Me-dia, RTL Television, der Deutschen Telekom AG und der mabb Am 28. Februar 2003 ist in Berlin und Umgebung die größte Umstellung in der bisherigen Fernsehgeschichte durchgeführt worden. Bei der Umstellung der Fernsehsender vom analogen auf digitalen Betrieb sind nur vereinzelt Übergangsprobleme aufgetreten. Die größte Herausforderung des Umstiegs ist der Empfang. Nach Angaben des Handels sind es über 70.000 verkaufte Zusatzgeräte (Set-Top-Boxen), die auf den digitalen Empfang eingestellt werden müssen. Der Hauptumstellung war eine viermonatige Phase vorangegangen, in der die beiden ersten leistungsstarken Sender acht digitale Programme verbreitet haben; dies gab den Haushalten Gelegenheit, den praktischen Empfang zu erproben. Alle dabei aufgetretenen Probleme haben sich bisher als lösbar erwiesen. Von der Umstellung betroffene Haushalte werden „aufgemuntert“ von den Serviceangeboten Gebrauch zu machen. Durch die Vergrößerung der Programmvielfalt am 28. Februar 2003 wurde eine Neuinstallation mit Suchlauf bei den Geräten notwendig, die bereits vorher genutzt worden sind. Die früheren Einstellungen werden dann automatisch gelöscht bzw. zurückgesetzt, damit ausschließlich die Programme angezeigt werden, die auch tatsächlich nach dieser Umstellung empfangen werden können. Hilfestellung gibt auch hier die Hotline. Geräteindustrie und Handel verkaufen unterschiedliche Modelle, die sich nach dem jüngsten Test der Stiftung Warentest auch in der Empfindlichkeit beim Empfang schwächerer Signale und in der Handhabung unterscheiden. Der Test wiederum war erst möglich, nachdem die Geräte in der ersten Phase der Umstellung in den Markt gekommen sind. Daher ist es unvermeidlich, dass in den ersten Tagen auch Anlaufschwierigkeiten auftreten. Inzwischen zeigt sich, dass die meisten Haushalte mit der neuen Technik zurecht kommen. Die Anrufe bei der Hotline sind stark zurückgegangen. Die mabb und die Fernsehveranstalter erwarten allerdings auch in Zukunft vom Handel und den Herstellern, dass sie ihren Kunden bei der Umstellung behilflich sind. Die Haushalte können bei der gemeinsamen Hotline der Telekom, der Veranstalter und der mabb (Tel.: 01802/32 39 99) und unter der Internetadresse www.ueberallfernsehen.de konkret erfahren, wie sie Probleme bei der Neueinstellung ihres Gerätes lösen können. Die Experten der Fernsehsender und der Telekom bieten auch bei ungünstigen Emp-fangsbedingungen Lösungen an (das kann wie beim Handyempfang vielfache Ursa-chen haben: die Entfernung vom Senderstandort, Lage des Gebäudes und der Wohnung, Aufstellung der Antenne und Antennentyp u.s.w.). SFB 1 wird seinen Zuschauern heute, 5. März 2003 ab 18.55 Uhr, Gelegenheit geben, in der Ratgebersendung „Anrufbeantworter“ Fragen zu stellen. Bisher haben sich nahezu alle Probleme bei der Umstellung als lösbar erwiesen. Geräteausstattung und Empfangsbedingungen der Haushalte sind allerdings derart unterschiedlich, dass nicht alles gleichzeitig gelöst werden kann. In der Übergangszeit bis August 2003 bleiben SFB 1, ARD, ZDF und ORB Fernse-hen über analoge Sender empfangbar, SFB 1 auf dem bisherigen Kanal, die anderen auf den Kanälen, auf denen die Haushalte bisher die Programme von ProSieben, RTL II und VOX empfangen haben.

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