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We need to talk about the war!

mabb fördert Projekte zur Stärkung der Informations- und Nachrichtenkompetenz von Mediennutzer:innen in Zeiten des Krieges

  • Bis 13. Juni 2022 können sich Interessierte für den aktuellen Medienkompetenz-Förderschwerpunkt der mabb bewerben.
  • Gesucht werden Angebote, die die Nachrichten- und Informationskompetenz von Menschen in Berlin und Brandenburg im Umgang mit Berichterstattung rund um den Krieg in der Ukraine fördern.
  • Im Fokus der Förderung stehen auch Projekte, die sich an Menschen richten, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten mussten und die einen Beitrag zur Integration der Geflüchteten leisten.

Berlin, 1. Juni 2022. Informationen und Bilder im Minutentakt: Vor allem über Social Media kann der Krieg in der Ukraine aktuell live verfolgt werden. Mit dem Krieg vor Ort geht ein medialer (Des-) Informationskrieg einher. Propaganda, Political Influencing, Framing und Zensur stellen journalistische Berichterstattung und Mediennutzer:innen gleichermaßen vor Herausforderungen. Denn oft fällt es schwer, Informationen sorgfältig einzuordnen und zu bewerten.

Der aktuelle Medienkompetenz-Förderschwerpunkt „We need to talk about the war!“ der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) bildet neben dem Förderprogramm „Lokaljournalismus im Exil“ einen weiteren Baustein des Engagements der mabb für die Integration der Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine flüchten mussten: „Die Technologien allumfassender Echtzeit-Kommunikation bestimmen auch die Kriegsberichterstattung. Wir müssen über alle Generationen hinweg lernen, uns verlässlich zu informieren und das Gesehene einzuordnen“, so mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken. „Die mabb unterstützt daher sowohl die berichterstattenden Journalist:innen als auch die Nutzer:innen. Denn nur wer mit Informationen und Nachrichten selbstbestimmt umgehen kann, ist gegen Desinformationen gewappnet.“

Projektideen bis zum 13. Juni 2022 bei der mabb einreichen
Für den Förderschwerpunkt Medienkompetenz können sich Projekte bewerben, die sich u. a. mit Kriterien sorgfältiger journalistischer Kriegsberichterstattung, mit der Stärkung der Fähigkeiten von Nutzer:innen, vertrauenswürdige Quellen zu identifizieren oder mit der Frage auseinandersetzen, wie Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medieninformationen über den Krieg gestärkt werden und welche Unterstützung Eltern und Erwachsene erfahren können. Gleichzeitig richtet sich die Ausschreibung an Projektträger, die medienpädagogische Konzepte entwickeln, um in Schulen und im außerschulischen Bereich Engagierten zu helfen, geflüchtete Menschen bei der Integration zu unterstützen.

Förderanträge können bis zum 13. Juni 2022 bei der mabb eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung ist auf der Internetseite der mabb verfügbar.

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Lokaljournalismus im Exil“ können Interessierte hier abrufen.

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